Kräht der Hahn auf dem Mist…

Unsere ganze Kultur basiert darauf, die Geschehnisse der Vergangenheit immer und immer wieder hervorzukramen. Was aber für noch viel mehr Faszination, Aufregung und Aufmerksamkeit sorgt, ist die Zukunft und ihre zumeist unbekannten Ereignisse. Diese sind dann sehr oft mit Daten verbunden: Lottozahlen, Temperaturen, Wahlergebnisse. Und Börsenkurse.

Jede Woche interpretiert Stephan Heibel von animusX die Ergebnisse einer Handelsblatt-Umfrage zur Börsenstimmung. Das Ergebnis seiner Analyse liegt allerdings ziemlich nahe an dem, was man in der Meteorologie als Persistenz bezeichnet:

Selbst die einfachste aller Prognosen – „heute wird’s so wie gestern“ (sogenannte „Persistenz„) – trifft in Mitteleuropa zu 50 bis 70 % zu.

Angewandt auf das Objekt der prognostischen Begierde das bei Heibel der DAX darstellt, ergibt sich folgendes Bild:

trendfolge

Auf gut Deutsch: Hätte man im Betrachtungszeitraum schlicht die Entwicklung der abgelaufenen Handelswoche fortgeschrieben, wäre in 6 von 7 Fällen die gleiche „Prognose“ herausgekommen.

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